
Gemeinsam mehr bewegen
Vier Beispiele zeigen, wie aus Unterstützung nachhaltige Wirkung entstehen kann.

Brunnen in Bubisa
2020 – Ein Hilferuf aus Bubisa
Die Wasserversorgung für rund 8.000 Menschen und mehr als 100.000 Tiere war zusammengebrochen. CHC entschied sich, einen neuen Brunnen zu bohren. In 320 Metern Tiefe wurde ein großes Wasserreservoir gefunden – das Wasser war jedoch stark salz- und nitrathaltig.
2021 – Der Weg zum Trinkwasser
Für das gefundene Wasser wurde gemeinsam mit einem spezialisierten Hersteller eine Entsalzungsanlage entwickelt. Im August 2021 traf die Anlage in Bubisa ein; im Herbst nahm sie den Betrieb auf. Seit November liefert sie sauberes Trinkwasser.
2021 – Sauberes Wasser für Bubisa
Über den Wasserkiosk können die Menschen nun Trinkwasser für ihre Familien und Tiere beziehen. Rund 8.000 Menschen profitieren von der neuen Wasserversorgung.
2025 – Das Projekt wird weiterentwickelt
Technische Herausforderungen machen Verbesserungen notwendig: Die Rohwassertanks werden auf insgesamt 40.000 Liter erweitert, Leitungen und Bauteile erneuert und die Brunnenpumpe ersetzt. Damit wird die zuverlässige Trinkwasserversorgung weiter stabilisiert.
2026 – Verantwortung in lokale Hände
Am 19. Januar 2026 werden Brunnen und Entsalzungsanlage offiziell an das lokale Water Management Committee übergeben. Damit übernimmt die Gemeinschaft vor Ort die Verantwortung für den Betrieb – ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltig gesicherten Wasserversorgung.

The Nest
1997 – The Nest entsteht
The Nest wird gegründet, um alleinstehenden Müttern und ihren Kindern in schwierigen Lebenssituationen Schutz, Betreuung und eine neue Perspektive zu geben.
2011 – CHC wird Partner
Cargo Human Care beginnt, The Nest zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht zunächst die medizinische Versorgung der Kinder.
2012 – Medizinische Hilfe für die Kleinsten
Die medizinische Betreuung von Säuglingen im The Nest wird zu einem festen Bestandteil der Arbeit von CHC. Ärzte von CHC kümmern sich vor Ort um die Kinder und unterstützen bei ihrer medizinischen Versorgung.
Heute – Schutz, Medizin und neue Perspektiven
The Nest unterstützt weiterhin Mütter und Kinder in schwierigen Lebenssituationen. CHC trägt mit medizinischer Betreuung, Medikamenten und Impfungen dazu bei, dass die Kinder geschützt aufwachsen und Familien eine zweite Chance erhalten.

Garden of Siloam
2022 – Partnerschaft & Neubau
Aus der langjährigen Arbeit von Dr. Kazuko Kumon für schwer- und mehrfachbehinderte Kinder entsteht in Limuru ein neues Zentrum. CHC unterstützt den Neubau finanziell und begleitet das Projekt als Partner.
2022 – Eröffnung & nachhaltige Energieversorgung
Das neue Zentrum des Garden of Siloam wird eröffnet. CHC erweitert seine Unterstützung und finanziert zusätzlich eine Photovoltaikanlage sowie eine Solaranlage für die Warmwasserversorgung.
2024/25 – Langfristige Unterstützung & therapeutische Zusammenarbeit
Der Garden of Siloam bleibt ein wichtiger Partner von CHC. Kinder werden dort betreut und therapeutisch gefördert – darunter auch Kinder, die aus dem CHC Medical Centre überwiesen werden.

Vertikalen Gärten in Karare
2024 – Aus zwei Gärten wird ein Erfolgsprojekt
In Karare entstehen gemeinsam mit der Frauengruppe die ersten vertikalen Gärten. Schon nach wenigen Wochen kann das erste Gemüse geerntet werden. Die Frauen entwickeln das Projekt eigenständig weiter und planen zusätzliche Anbauflächen für Zwiebeln und Kohl.
2024 – 30 Gärten für mehr Ernährungssicherheit
Nur wenige Monate später wachsen in Karare bereits 30 vertikale Gärten. Rund 150 kg Gemüse können jede Woche geerntet werden. Überschüsse werden verkauft und helfen, die Kosten für die Bewässerung zu decken – ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstständigkeit und Ernährungssicherheit.
Heute – Das Projekt wartet auf Wasser
Die anhaltende Trockenheit und der Ausfall des Brunnens in der Nähe der Schulen haben die Wasserversorgung in Karare stark eingeschränkt. Deshalb ruht das Gartenprojekt derzeit weitgehend. Die Frauen haben jedoch gelernt, die Gärten eigenständig zu bewirtschaften und können das Projekt jederzeit wieder aufnehmen, sobald ausreichend Wasser zur Verfügung steht.
